Archiv: Pay Per Click

Microsoft adCenter treibt mich in den Wahnsinn

20.02.2007

Was mir am Microsoft adCenter gefällt:

  1. Traffic Qualität

Was mir am Microsoft adCenter nicht gefällt:

  1. Das Interface. Oh Gott, ist das langsam! Ich fühle mich meiner Lebenszeit beraubt. Neue Keywords hochladen, eine Anzeige ändern oder was auch immer..alles dauert unertäglich lange..
  2. Natürlich musste auf Teufel komm raus Ajax verwendet werden, sieht auch nett aus aber wehe man kommt mal aus Versehen auf Backspace, während man sich nicht in einem Textfeld befindet..schon ist man wieder beim Login und darf sich wieder durch die lethargisch reagierende Oberfläche hangeln
  3. Das schlimmste: Willkürliches Löschen von Keywords. Es vergeht KEIN TAG, an dem ich nicht einen Haufen anscheinend zufällig ausgewählter Keywords gelöscht kriege. Das sorgt für Umsatzeinbrüche und ich muss sie wieder neu hochladen, in 90% der Fälle werden sie dann auch wieder approved.. hmm warum wurden sie eigentlich erst gelöscht???
  4. Es gibt kein API

..das musste mal gesagt sein.

    Dynamische Keywords in AdWords Anzeigen

    16.02.2007

    Heute erkläre ich mal, wie eine der besten Strategien zur Verbesserung der Click Through Rate von AdWords Anzeigen funktioniert.

    Dynamische Keywords können sowohl in der Headline, wie auch in beiden Textzeilen, der Anzeige-URL und der Ziel-URL eingesetzt werden.

    Die Syntax lautet {keyword:}. An dieser Stelle in der Anzeige wird dann das Keyword angezeigt, nach dem der Google-User gesucht hat. Nach dem Doppelpunkt wird ein Alternativtext angegeben, der immer dann zum Einsatz kommt, wenn das Keyword, nach dem gesucht wurde nicht eingefügt werden kann, weil es die maximale Anzahl an Zeichen für die jeweilige zeile sprengen würde.

    Ich werd das ganze mal an einem Beispiel verdeutlichen.

    Dynamische Keywords in AdWords

    Nehmen wir mal passend zum Beispiel folgende Keywordliste an:

    • Holzkiste
    • Eisenkiste
    • Günstige Holzkisten kaufen (26 Zeichen)

    Sucht der User nun nach Holzkiste oder Eisenkiste, so erscheint dieses Wort in der Headline der Anzeige. Sucht er aber nach Günstige Holzkisten kaufen, so erscheint der Alternativtext Kisten bestellen, weil die Headline nur 25 Zeichen erlaubt.

    Für den Keyword Parameter gibt es drei Schreibweisen:

    {keyword:} Das Keyword wird in Kleinbuchstaben eingefügt
    {Keyword:} Der erste Buchstabe des Keywords wird als Großbuchstabe dargestellt
    {KeyWord:} Alle Anfangsbuchstaben werden als große Buchstaben eingefügt (für Keywords, die aus mehreren Wörtern bestehen)

    Meistens ist Variante 3 die beste Wahl.

    Auch sehr schön: Da Google die Keywords, nach denen gesucht wurde, fett darstellt, wird in diesem Fall die ganze Headline fett, was der CTR sehr zuträglich ist.
    Was bringt’s?
    Der Erfolg einer Optimierung mit dynamischen Keywords kann durchaus durchschlagend sein. Da kann man mit einer Kampagne schon mal von einstelligen Prozenten auf 10% oder auch noch deutlich höhere Click Through Rates klettern. Das wiederum ist dem Quality Score zuträglich und lässt die Anzeigenpreise fallen. Da ist die Freude groß!

    AdWords zeigt den Quality Score an

    15.02.2007

    Ab Ende der Woche wird es in AdWords eine neue Spalte geben, in welcher der Quality Score für Ads/Keywords auf einer Skala von Poor über OK bis Great angezeigt wird.

    Außerdem wird AdWords nun in jedem Fall das Minimalgebot für jedes Keyword anzeigen. Das war vorher nur der Fall, wenn man sich zu knauserig gezeigt hat und das Keyword somit inaktiv war.

    In Zukunft sollen dann sogar noch mehr Angaben dazukommen, welche Aspekte einer Anzeige gut laufen und wo nachgebessert werden muss. (CTR, Landing Page Qualität usw.)

    In einigen Wochen wird auch der Quality Score Algorithmus selbst insofern verbessert, dass man für Keywords, zu denen Google bis dahin nur wenige Daten gesammelt hat, keine überhöhten CPCs mehr bezahlen muss.

    zum Beitrag im AdWords Blog

    Bidvertiser Bericht

    13.02.2007

    Vor ein paar Tagen habe ich berichtet, dass ich mal ein paar Klicks bei Bidvertiser kaufen würde, weil die mir einen Gutschen geschickt hatten.

    Das Ergebnis ist recht ernüchternd. Die durchschnittliche Cost per Click lag bei $0.12 für Keywords, für die ich woanders bei ähnlichem Clickvolumen $0.06 bezahle.

    Und als ob das nicht schlimm genug wäre ist die Qualität des Traffics offensichtlich auch nicht so dolle. Die Anzahl der resultierenden AdSense Clicks lag jedenfalls bei ca. 30% dessen was ich auf der Page mit Traffic von anderen PPC Engines erreiche.

    Naja, super-repräsentativ war der Test sicher nicht aber mir reicht es als Grund, mich dem nächsten Kandidaten zuzuwenden: findology.com

    Falls es jemand selber ausprobieren möchte: Ich hab bei Bidvertiser die Otion, per “Tell a friend” $20 Gutscheine zu verschicken.. für die Anmeldung ist die Kreditkartennummer anzugeben, es wird aber nix abgebucht, wenn man die Kampagne rechtzeitig wieder stoppt.

    Pay Per Click Arbitrage

    11.02.2007

    Heute gibt es eine Einführung in Pay Per Click Arbitrage, für alle, denen das noch kein Begriff ist.

    Was ist das?

    Arbitrage bezeichnet den Handel, der Preisunterschiede für gleiche Handlungsalternativen (Marktgegenstände) in verschiedenen Märkten zum Zwecke einer beabsichtigten risikoarmen Gewinnerzielung nutzt. [Geklaut von Wikipedia]

    Übertragen auf das Pay Per Click (PPC) Marketing bedeutet das: Themenrelevante Clicks günstig einkaufen und dafür sorgen, dass daraus teure Clicks auf die PPC Anzeigen (in den meisten Fällen AdSense) der eigenen Page resultieren.

    Wie geht das?

    Zunächst einmal braucht man ein Keyword (bzw. ein paar stark miteinander verwandte Keywords), das eine hohe Cost per Click (CPC) verspricht. Wie man diese Keywords findet ist ein Kapitel für sich und soll hier nicht behandelt werden.

    Nun erstellt man eine Page, fügt ein bißschen Content ein und stellt durch geeignete Optimierungsmaßnahmen sicher, dass zum gewünschten Keyword passende Ads angezeigt werden.

    Wichtig dabei ist natürlich, auf eine hohe Click Through Rate (CTR) zu optimieren. Das Pagedesign sollte also möglichst simpel sein. im einfachsten Fall z.B. ein zentrierter AdSense Block, ein bißchen Text und dann noch ein AdSense Block. Das sieht nicht schön aus aber es funktioniert.

    Nun wird Traffic eingekauft - und zwar möglichst billig und themenrelevant. Der Klassiker, die Leute einfach über AdWords zu AdSense zu schicken ist seit der Einführug des Quality Scores nicht mehr so einfach gangbar, kann nichtsdestotrotz jedoch immer noch profitabel sein. Aber es gibt ja auch genügend andere große und kleine Pay Per Click Anbieter.

    Das Kalkül

    Die Höhe des Gewinns hängt nun also von zwei Faktoren ab:

    • Differenz zwischen dem was für den Trafic bezahlt und dem wieviel die Clicks auf Anzeigen auf der eigenen Page einbringen.
    • Click Through Rate auf der eigenen Page.

    Optimierung

    Nun kann man sich am gesamten System natürlich halb zu Tode optimieren und anfangs auch eine Menge Geld verlieren. Das wichtigste ist ausgiebiges Testen von Traffic-Quellen, verschiedenen Templates, Ad Text und natürlich vielen verschiedenen Keywords.

    “Das ist doch Spam” etc.

    Nunja, ein wirklicher Mehrwert wird dem User meistens nicht geboten, der Content auf Arbitrage Pages ist oftmals “nicht das Papier wert auf dem er gedruckt ist”. Deshalb ist PPC Arbitrage auch einigen braven Menschen ein Dorn im Auge.

    ..Aber das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass mit diesem Schema nach wie vor eine Menge Geld gemacht wird, außerdem sagte Brian Axe von Google neulich, “dass Google Arbitrage als Geschäftsmodell respektiert” (nicht dass das einen Unterschied machen würde ;-) )

    Mal wieder ein Microsoft adCenter Gutschein

    09.02.2007

    Diesmal leider nur $100 aber ist ja besser als nix.
    Hier gehts zur Anmeldung .. der Code lautet AD4500, er wird im zweiten Schritt des Signups angegeben. Wie fast immer nur gültig mit amerikanischer Adresse.

    Habe den Code soeben benutzt und kann damit das Funktionieren bestätigen.

    Ich kann jedem, der noch kein MS adCenter Kunde ist, nur wärmstens empfehlen, es mal auszuprobieren, die relativ Internet-unerfahrene Demographik des Traffics konvertiert in vielen Fällen wirklich sehr gut, außerdem sind die Klicks billiger als bei AdWord$.

    Bidvertiser

    06.02.2007

    Vor einem Monat habe ich mich mal bei Bidvertiser (PPC Provider) angemeldet. Als ich dann aber die Klickpreise sah, die für eine drittklassige Pay Per Click Engine doch recht hoch lagen, hab ich die Anmeldung in der Mitte abgebrochen.

    Jetzt nach einem Monat haben sie mir einen $20 Gutschein geschickt, den ich einlösen darf, wenn ich die Anmeldung komplettiere.. mache ich natürlich.. und sobald der verbraucht ist, bin ich wieder weg. Danke.
    $20 sind nicht viel aber es sind 2 Minuten Arbeit, von daher.. halb anmelden, einen Monat warten, Traffic verbrauchen und tschüß.

    Update: In den Ads darf man kein all caps verwenden.. deshalb darf ich “DVD” nun “Dvd” schreiben… Außerdem steht da, dass es bis zu 2 Tage dauert, bis die Anzeige überprüft und freigeschaltet wird, das geht ja toll los..

    Nunja, ich werde in einer Woche berichten, wie sich der Traffic so macht.

    Klickbetrug auf neuem Höchststand

    30.01.2007

    Wie Search Engline Land berichtet sind die Click Fraud Zahlen im 4. Quartal 2006 auf durchschnittlich 14,2% angestiegen. Die Betrugsrate bei hochpreisigen Keywords liegt mit 20,9% auf dem gleichen Niveau wie im dritten Quartal.

    Die Daten beruhen auf den Untersuchungen des Click Fraud Index, der die Klickbetrug-Statistiken von mehr als 3000 Advertisern zusammenführt. Dort gibt es auch genauer aufgeschlüsselte Statistiken.

    eBay Relevance Ads - Meine Erfahrungen

    28.01.2007

    Seit 2 Monaten setze ich die ebay Relevance Ads auf einem meiner Blogs ein und - um es vorwegzunehmen - bin mit den Ergebnissen bisher recht zufrieden.

    Eingebunden werden die Anzeigen per Javascript. Sie sind kontextsensitiv, werden also je nach Inhalt der jeweiligen Page automatisch angepasst. Man kann allerdings auch Kategorien und eBay-Suchbegriffe vorgeben, was in meinem Fall die Click Through Rate stark verbessert hat.

    Das Aussehen (Form und Farbe aller Elemente) lässt sich sehr gut anpassen, so dass sich die Anzeigen gut ins Layout der Website integrieren lassen. Das ganze sieht dann so oder so ähnlich aus:

    ebay Relevance Ads

    Pro Klick gibt es 15 Cent plus Provision für daraus resultierenden Geboten, Anmeldungen und Käufen. Meine letztendliche Cost per Click liegt deshalb bei 19 Cent, was im Falle dieses speziellen Blogs deutlich über der AdSense CPC liegt. Die AdSense Click Through Rate ist zwar höher als die CTR der eBay Ads aber die Kombination der beiden Methoden funktioniert wirklich gut, irgendwo klicken die Leute auf jeden Fall ;-) .. obwohl nun weniger Platz für AdSense zur Verfügung steht, sind die Einnahmen insgesamt um ca. 50% gestiegen, gar nicht mal schlecht.

    Ausprobieren lohnt sich also auf jeden Fall.

    Abgewickelt wird das Programm über affilinet.

    AdWords ab jetzt auf Myspace

    27.01.2007

    Ab jetzt tauchen AdWords Anzeigen auf Myspace für Suchen, die mit der Google Search Box im Header der Seite getätigt werden, auf. Sie sind Teil des Search Networks und somit kann man sich als Advertiser nur davor drücken wenn man z.B. auch auf AOL verzichtet.

    Myspace Traffic ist bekannterweise oftmals zu nichts zu gebrauchen bzw. konvertiert übelst schlecht. Für PPC Arbitrage Sites mag der Traffic noch ok sein aber leider kann man von den Kindern nicht erwarten, die Kreditkarte rauszuholen um eine Kreditauskunft einzuholen oder Bräununscreme zu bestellen…

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