Heute erkläre ich mal, wie eine der besten Strategien zur Verbesserung der Click Through Rate von AdWords Anzeigen funktioniert.
Dynamische Keywords können sowohl in der Headline, wie auch in beiden Textzeilen, der Anzeige-URL und der Ziel-URL eingesetzt werden.
Die Syntax lautet {keyword:}. An dieser Stelle in der Anzeige wird dann das Keyword angezeigt, nach dem der Google-User gesucht hat. Nach dem Doppelpunkt wird ein Alternativtext angegeben, der immer dann zum Einsatz kommt, wenn das Keyword, nach dem gesucht wurde nicht eingefügt werden kann, weil es die maximale Anzahl an Zeichen für die jeweilige zeile sprengen würde.
Ich werd das ganze mal an einem Beispiel verdeutlichen.

Nehmen wir mal passend zum Beispiel folgende Keywordliste an:
- Holzkiste
- Eisenkiste
- Günstige Holzkisten kaufen (26 Zeichen)
Sucht der User nun nach Holzkiste oder Eisenkiste, so erscheint dieses Wort in der Headline der Anzeige. Sucht er aber nach Günstige Holzkisten kaufen, so erscheint der Alternativtext Kisten bestellen, weil die Headline nur 25 Zeichen erlaubt.
Für den Keyword Parameter gibt es drei Schreibweisen:
{keyword:} Das Keyword wird in Kleinbuchstaben eingefügt
{Keyword:} Der erste Buchstabe des Keywords wird als Großbuchstabe dargestellt
{KeyWord:} Alle Anfangsbuchstaben werden als große Buchstaben eingefügt (für Keywords, die aus mehreren Wörtern bestehen)
Meistens ist Variante 3 die beste Wahl.
Auch sehr schön: Da Google die Keywords, nach denen gesucht wurde, fett darstellt, wird in diesem Fall die ganze Headline fett, was der CTR sehr zuträglich ist.
Was bringt’s?
Der Erfolg einer Optimierung mit dynamischen Keywords kann durchaus durchschlagend sein. Da kann man mit einer Kampagne schon mal von einstelligen Prozenten auf 10% oder auch noch deutlich höhere Click Through Rates klettern. Das wiederum ist dem Quality Score zuträglich und lässt die Anzeigenpreise fallen. Da ist die Freude groß!