Pay Per Click Arbitrage
11.2.2007 um 20:26Heute gibt es eine Einführung in Pay Per Click Arbitrage, für alle, denen das noch kein Begriff ist.
Was ist das?
Arbitrage bezeichnet den Handel, der Preisunterschiede für gleiche Handlungsalternativen (Marktgegenstände) in verschiedenen Märkten zum Zwecke einer beabsichtigten risikoarmen Gewinnerzielung nutzt. [Geklaut von Wikipedia]
Übertragen auf das Pay Per Click (PPC) Marketing bedeutet das: Themenrelevante Clicks günstig einkaufen und dafür sorgen, dass daraus teure Clicks auf die PPC Anzeigen (in den meisten Fällen AdSense) der eigenen Page resultieren.
Wie geht das?
Zunächst einmal braucht man ein Keyword (bzw. ein paar stark miteinander verwandte Keywords), das eine hohe Cost per Click (CPC) verspricht. Wie man diese Keywords findet ist ein Kapitel für sich und soll hier nicht behandelt werden.
Nun erstellt man eine Page, fügt ein bißschen Content ein und stellt durch geeignete Optimierungsmaßnahmen sicher, dass zum gewünschten Keyword passende Ads angezeigt werden.
Wichtig dabei ist natürlich, auf eine hohe Click Through Rate (CTR) zu optimieren. Das Pagedesign sollte also möglichst simpel sein. im einfachsten Fall z.B. ein zentrierter AdSense Block, ein bißchen Text und dann noch ein AdSense Block. Das sieht nicht schön aus aber es funktioniert.
Nun wird Traffic eingekauft - und zwar möglichst billig und themenrelevant. Der Klassiker, die Leute einfach über AdWords zu AdSense zu schicken ist seit der Einführug des Quality Scores nicht mehr so einfach gangbar, kann nichtsdestotrotz jedoch immer noch profitabel sein. Aber es gibt ja auch genügend andere große und kleine Pay Per Click Anbieter.
Das Kalkül
Die Höhe des Gewinns hängt nun also von zwei Faktoren ab:
- Differenz zwischen dem was für den Trafic bezahlt und dem wieviel die Clicks auf Anzeigen auf der eigenen Page einbringen.
- Click Through Rate auf der eigenen Page.
Optimierung
Nun kann man sich am gesamten System natürlich halb zu Tode optimieren und anfangs auch eine Menge Geld verlieren. Das wichtigste ist ausgiebiges Testen von Traffic-Quellen, verschiedenen Templates, Ad Text und natürlich vielen verschiedenen Keywords.
“Das ist doch Spam” etc.
Nunja, ein wirklicher Mehrwert wird dem User meistens nicht geboten, der Content auf Arbitrage Pages ist oftmals “nicht das Papier wert auf dem er gedruckt ist”. Deshalb ist PPC Arbitrage auch einigen braven Menschen ein Dorn im Auge.
..Aber das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass mit diesem Schema nach wie vor eine Menge Geld gemacht wird, außerdem sagte Brian Axe von Google neulich, “dass Google Arbitrage als Geschäftsmodell respektiert” (nicht dass das einen Unterschied machen würde
)

12.2.2007 um 10:44
Hi,
sehr schön erklärt! Damit sollte man jedoch mittlerweile sehr vorsichtig sein, wenn ich dezent auf Google will Arbitrage ein Ende bereiten hinweisen darf
Beste Grüße,
Andreas
12.2.2007 um 15:50
Ja das gilt aber nur für die Verwendung von AdWords zur Traffic Generierung. Und auf die Schwierigkeiten, die da mit dem Quality Score bestehen, habe ich ja auch kurz hingewiesen.