Archiv: Februar, 2007

Dynamische Keywords in AdWords Anzeigen

16.02.2007

Heute erkläre ich mal, wie eine der besten Strategien zur Verbesserung der Click Through Rate von AdWords Anzeigen funktioniert.

Dynamische Keywords können sowohl in der Headline, wie auch in beiden Textzeilen, der Anzeige-URL und der Ziel-URL eingesetzt werden.

Die Syntax lautet {keyword:}. An dieser Stelle in der Anzeige wird dann das Keyword angezeigt, nach dem der Google-User gesucht hat. Nach dem Doppelpunkt wird ein Alternativtext angegeben, der immer dann zum Einsatz kommt, wenn das Keyword, nach dem gesucht wurde nicht eingefügt werden kann, weil es die maximale Anzahl an Zeichen für die jeweilige zeile sprengen würde.

Ich werd das ganze mal an einem Beispiel verdeutlichen.

Dynamische Keywords in AdWords

Nehmen wir mal passend zum Beispiel folgende Keywordliste an:

  • Holzkiste
  • Eisenkiste
  • Günstige Holzkisten kaufen (26 Zeichen)

Sucht der User nun nach Holzkiste oder Eisenkiste, so erscheint dieses Wort in der Headline der Anzeige. Sucht er aber nach Günstige Holzkisten kaufen, so erscheint der Alternativtext Kisten bestellen, weil die Headline nur 25 Zeichen erlaubt.

Für den Keyword Parameter gibt es drei Schreibweisen:

{keyword:} Das Keyword wird in Kleinbuchstaben eingefügt
{Keyword:} Der erste Buchstabe des Keywords wird als Großbuchstabe dargestellt
{KeyWord:} Alle Anfangsbuchstaben werden als große Buchstaben eingefügt (für Keywords, die aus mehreren Wörtern bestehen)

Meistens ist Variante 3 die beste Wahl.

Auch sehr schön: Da Google die Keywords, nach denen gesucht wurde, fett darstellt, wird in diesem Fall die ganze Headline fett, was der CTR sehr zuträglich ist.
Was bringt’s?
Der Erfolg einer Optimierung mit dynamischen Keywords kann durchaus durchschlagend sein. Da kann man mit einer Kampagne schon mal von einstelligen Prozenten auf 10% oder auch noch deutlich höhere Click Through Rates klettern. Das wiederum ist dem Quality Score zuträglich und lässt die Anzeigenpreise fallen. Da ist die Freude groß!

Post von Google Maps

15.02.2007

Heute gabs Post von Google. So richtig aus Papier und so.

Leider war es keine Bonuszahlung für hochwertige MFA Sites sondern eine Einladung für Google Maps.

In einem recht hübschen Faltblatt wurden mir die Vorteile von Google Maps für mein Unternehmen aufgezeigt und die kostenlose Anmeldung mit beiliegender PIN empfohlen.

Google Maps Faltblatt
Google Maps Faltblatt

So macht Valentinstag auch mir Spass

15.02.2007

Ich habe da so eine Kampagne für einen Toolbar-Download mit allerlei kitschigem Zeug (Smileys etc.) laufen.

2 Tage vor Valentinstag hat der Anbieter die Landing Page ein wenig auf Herzchen getrimmt und ich habe zum Anzeigentext meiner AdWords Ads das Wort “Valentine” hinzugefügt.

Resultat: 15 mal so viele Clicks und 15 mal so viele Leads wie normal.. ding ding ding

Dieses Ding mit den Feiertagen sollte ich demnächst wirklich noch stärker in die Affiliate Kampagnen Planung einbeziehen…

AdWords zeigt den Quality Score an

15.02.2007

Ab Ende der Woche wird es in AdWords eine neue Spalte geben, in welcher der Quality Score für Ads/Keywords auf einer Skala von Poor über OK bis Great angezeigt wird.

Außerdem wird AdWords nun in jedem Fall das Minimalgebot für jedes Keyword anzeigen. Das war vorher nur der Fall, wenn man sich zu knauserig gezeigt hat und das Keyword somit inaktiv war.

In Zukunft sollen dann sogar noch mehr Angaben dazukommen, welche Aspekte einer Anzeige gut laufen und wo nachgebessert werden muss. (CTR, Landing Page Qualität usw.)

In einigen Wochen wird auch der Quality Score Algorithmus selbst insofern verbessert, dass man für Keywords, zu denen Google bis dahin nur wenige Daten gesammelt hat, keine überhöhten CPCs mehr bezahlen muss.

zum Beitrag im AdWords Blog

Happy Valentine’s Day..

14.02.2007

..und jetzt zu den aktuellen Meldungen:

1. Das Google Webmaster Central Blog hat jetzt als erstes Google Blog eine Kommentar Funktion. Google sagt, es sei ein Valentinstag-Geschenk :D

2. Nachdem wir uns heute nacht gemeinsam über die Schwierigkeit des Findens von guten+freien Domainnamen ausgelassen haben, bringt Robert von Visualhype es hier nochmal auf den Punkt.

3. Für die Nutzung von Site Targetting mit Google AdWords wird gerade eine Abrechnung nach CPC satt CPM getestet. Einzelheiten im AdWords Blog.

4. Das Google Valentine’s Day Logo sieht aus wie Googe!

Google Valentine's Day Logo 2007

..und hier ist der Beweis!

..und hier ist die Bedeutung von Googe aus dem Urban Dictionary:

Googe is a sexual act originating in the Amazon rainforest. It is where the man wraps his legs around a womans face and googe’s like a bad badger. It is now used as an exclamation of hornyness or used as a term instead of fuck, or also can be used as an expression deep hatred. Eg, I fucking want to googe ya mam

I want to googe you long time *russian Accent*

.. :D

SEO Valentinstag Karten!

13.02.2007

Hier kann man seinem Lieblings SEO eine wunderschöne und anpassbare Valentinstag Karte schicken. Auf Wunsch auch mit Musik!

SEO Valentinstag Karte

SEOs sind schon ein sehr romantischer Menschenschlag.

Bidvertiser Bericht

13.02.2007

Vor ein paar Tagen habe ich berichtet, dass ich mal ein paar Klicks bei Bidvertiser kaufen würde, weil die mir einen Gutschen geschickt hatten.

Das Ergebnis ist recht ernüchternd. Die durchschnittliche Cost per Click lag bei $0.12 für Keywords, für die ich woanders bei ähnlichem Clickvolumen $0.06 bezahle.

Und als ob das nicht schlimm genug wäre ist die Qualität des Traffics offensichtlich auch nicht so dolle. Die Anzahl der resultierenden AdSense Clicks lag jedenfalls bei ca. 30% dessen was ich auf der Page mit Traffic von anderen PPC Engines erreiche.

Naja, super-repräsentativ war der Test sicher nicht aber mir reicht es als Grund, mich dem nächsten Kandidaten zuzuwenden: findology.com

Falls es jemand selber ausprobieren möchte: Ich hab bei Bidvertiser die Otion, per “Tell a friend” $20 Gutscheine zu verschicken.. für die Anmeldung ist die Kreditkartennummer anzugeben, es wird aber nix abgebucht, wenn man die Kampagne rechtzeitig wieder stoppt.

Google kriegt Wikipedia Button

13.02.2007

Aus dem “Auf gut Glück!” Button wird ein Wikipedia Button:

Google Wikipedia

.. gefunden bei Digitalpoint

Ich denke mal der Gag ist nicht weiter erklärungsbedürftig ;-)

50% Rabatt bei ReviewMe

13.02.2007

Für den Rest des Monats gibts bei ReviewMe fuffzig Prozent Rabatt auf alle Reviews, die man ordert.

Bei ReviewMe sucht man sich aus einer Anzahl von Bloggern jemanden raus, der dann eine Beurteilung über eine beliebige eigene Website schreibt. Dass die Beurteilung positiv ausfällt ist dabei nicht garantiert. Außerdem muss ein Review als bezahltes Posting gekennzeichnet werden.

Pay Per Click Arbitrage

11.02.2007

Heute gibt es eine Einführung in Pay Per Click Arbitrage, für alle, denen das noch kein Begriff ist.

Was ist das?

Arbitrage bezeichnet den Handel, der Preisunterschiede für gleiche Handlungsalternativen (Marktgegenstände) in verschiedenen Märkten zum Zwecke einer beabsichtigten risikoarmen Gewinnerzielung nutzt. [Geklaut von Wikipedia]

Übertragen auf das Pay Per Click (PPC) Marketing bedeutet das: Themenrelevante Clicks günstig einkaufen und dafür sorgen, dass daraus teure Clicks auf die PPC Anzeigen (in den meisten Fällen AdSense) der eigenen Page resultieren.

Wie geht das?

Zunächst einmal braucht man ein Keyword (bzw. ein paar stark miteinander verwandte Keywords), das eine hohe Cost per Click (CPC) verspricht. Wie man diese Keywords findet ist ein Kapitel für sich und soll hier nicht behandelt werden.

Nun erstellt man eine Page, fügt ein bißschen Content ein und stellt durch geeignete Optimierungsmaßnahmen sicher, dass zum gewünschten Keyword passende Ads angezeigt werden.

Wichtig dabei ist natürlich, auf eine hohe Click Through Rate (CTR) zu optimieren. Das Pagedesign sollte also möglichst simpel sein. im einfachsten Fall z.B. ein zentrierter AdSense Block, ein bißchen Text und dann noch ein AdSense Block. Das sieht nicht schön aus aber es funktioniert.

Nun wird Traffic eingekauft - und zwar möglichst billig und themenrelevant. Der Klassiker, die Leute einfach über AdWords zu AdSense zu schicken ist seit der Einführug des Quality Scores nicht mehr so einfach gangbar, kann nichtsdestotrotz jedoch immer noch profitabel sein. Aber es gibt ja auch genügend andere große und kleine Pay Per Click Anbieter.

Das Kalkül

Die Höhe des Gewinns hängt nun also von zwei Faktoren ab:

  • Differenz zwischen dem was für den Trafic bezahlt und dem wieviel die Clicks auf Anzeigen auf der eigenen Page einbringen.
  • Click Through Rate auf der eigenen Page.

Optimierung

Nun kann man sich am gesamten System natürlich halb zu Tode optimieren und anfangs auch eine Menge Geld verlieren. Das wichtigste ist ausgiebiges Testen von Traffic-Quellen, verschiedenen Templates, Ad Text und natürlich vielen verschiedenen Keywords.

“Das ist doch Spam” etc.

Nunja, ein wirklicher Mehrwert wird dem User meistens nicht geboten, der Content auf Arbitrage Pages ist oftmals “nicht das Papier wert auf dem er gedruckt ist”. Deshalb ist PPC Arbitrage auch einigen braven Menschen ein Dorn im Auge.

..Aber das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass mit diesem Schema nach wie vor eine Menge Geld gemacht wird, außerdem sagte Brian Axe von Google neulich, “dass Google Arbitrage als Geschäftsmodell respektiert” (nicht dass das einen Unterschied machen würde ;-) )

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